Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie in Hessen - Wissen + Praxistipps -

Wissen + Praxistipps

Auf dieser Seite haben wir Hintergrundinformationen zu verschiedenen Themen aus dem Bereich Landwirtschaft und Gewässerschutz und außerdem jede Menge Praxistipps für Sie zusammengestellt.



09.04.2018: Kalender zur Ausbringung organischer Dünger

Auf der Grundlage der neuen Düngeverordnung haben wir für Sie Kalender zur Ausbringung organischer Dünger zusammengestellt.
In diesen Kalendern finden Sie für die verschiedenen Anbaufrüchte:

  • Zeiträume, in denen eine Ausbringung nach Düngeverordnung erlaubt ist,
  • aber auch Zeiträume, in denen eine Ausbringung im Sinne eines effizienten Düngereinsatzes sinnvoll ist
  • sowie vernünftige Ausbringungsmengen.

Kalender für Gülle und Gärrest (pdf 120 KB)

Kalender für Festmist und Kompost (pdf 120 KB)

Kalender für Hühnertrockenkot (HTK), Geflügelmist und separiertem Gärrest (pdf 120 KB)




05.04.2018: Beratungsrundbrief Ökologischer Landbau April 2018

Dies ist der erste Rundbrief einer geplanten Reihe an Beratungsinformationen, die spezielle Fragen des Ökologischen Landbaus im Zusammenhang mit dem Gewässerschutz behandeln, sofern diese von den Gegebenheiten der konventionellen Landwirtschaft abweichen.

In diesem Rundbrief wird die derzeitige Situation der Pflanzenbestände beleuchtet und Hinweise zur Unkrautregulierung und Schwefelversorgung sowie zur Vorbereitung der Flächen für Sommerfrüchte gegeben.

Beratungsrundbrief Ökologischer Landbau April 2018 (pdf 775 KB)




05.04.2018: Untersaaten im Maisanbau

Der Maisanbau nimmt in vielen Regionen große Flächenanteile ein. Mit einer Untersaat können die Rest-N-Gehalte nach der Maisernte deutlich reduziert und damit der Stickstoffeintrag in das Grundwasser über Winter gesenkt werden.

Hinweise, welche Untersaaten-Varianten im Mais möglich sind, wie der Herbizideinsatz angepasst werden muss und wie die Untersaat im Frühjahr genutzt werden kann, erhalten Sie in dem folgenden Rundbrief:

Rundbrief zu Untersaaten im Maisanbau (pdf 710 KB)

Maisuntersaaten: Weidelgras/Weißklee

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Maisuntersaaten: Weidelgras/Weißklee




15.03.2018: Schwefel sichert Erträge, Qualität und erhöht die Stickstoffeffizienz!

Im Beratungsrundbrief werden die Hintergründe bei der Versorgung der Pflanzen mit Schwefel erläutert sowie eine Auswahl an Schwefeldüngern vorgestellt.
Anhand von Düngungsbeispielen werden Art und Höhe der Schwefeldüngung bei verschiedenen Kulturen erklärt:

Rundbrief Schwefeldüngung 2018 (pdf 210 KB)

Schwefel wird als Hauptnährstoff von den Pflanzen benötigt und wird nicht mehr kostenlos in ausreichender Menge durch die Luft nachgeliefert. Was für die Luftreinhaltung ein Erfolg ist, bedeutet für die Landwirtschaft zusätzlichen Düngebedarf.

Grafik Smin-Werte 2018

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Grafik Smin-Werte Frühjahr 2018

Unsere Smin-Untersuchungen aus diesem Frühjahr zeigen mit den Nmin-Werten vergleichbar niedrige Schwefelgehalte im Boden, was nicht ver-wundert, da Schwefel genau wie Nitrat im niederschlagsreichen Winter ausgewaschen wurde.

Die meisten Messwerte liegen im Bereich bis 15 kg S/ha, nur zwei Einzelwerte überschreiten 30 kg S/ha (siehe Grafik).

Angestrebt werden sollte für Sommer- und Wintergetreide, Gräser sowie Futter- und Zuckerrüben ein Smin-Wert von 40 kg S/ha und für Raps ein Smin-Wert von 50 kg S/ha.

Deshalb muss in jedem Fall Schwefel in ausreichender Menge gedüngt werden:
Grundsätzlich zur ersten Düngergabe sollte jetzt zu Vegetationsbeginn zu Wintergetreide 25-30 kg S/ha und zu Raps 40-50 kg S/ha die Standard-gabe sein.

Auch auf dem Grünland verbessert eine Schwefelgabe von 30-40 kg S/ha die Effizienz der anderen Nährstoffe deutlich.Wichtig ist, dass der Schwefel in Sulfatform – also direkt pflanzenverfügbar - gedüngt wird!




27.02.2018: Dauerfrost: Keinerlei Düngung gestattet!

Bei den momentan herrschenden Dauerfrosttemperaturen ist der zuvor schon wassergesättigte Boden schon mindestens bis 20 cm Tiefe gefroren.

Unter diesen Verhältnissen ist zum Schutz der Oberflächengewässer keinerlei Düngung mehr gestattet.

Dies gilt sowohl für Mineraldünger – auch stabilisierte Dünger - als auch für jegliche organische Dünger inklusive Komposte und Festmist von Huf- oder Klauentieren.

Allerdings ist eine Düngung bei Dauerfrost auch weder betriebswirtschaftlich noch pflanzenbaulich sinnvoll!

Winterweizen mit Kältestress

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Winterweizen mit Kältestress

Auf aufnahmefähigen Böden ist frühe Ausbringung von organischen Düngern sinnvoll
Sollten die Temperaturen wieder steigen und der nur noch oberflächlich gefrorene Boden durch Auftauen im Laufe des Tages aufnahmefähig werden, gilt für Güllen, Gärreste, Hühnertrockenkot, etc. die Ausbringobergrenze von 60 kg Gesamt-N je ha. Die Obergrenze von 60 kg N/ha im Falle von über Tag entstandener Aufnahmefähigkeit des Bodens gilt nicht für Festmist (von Huf- oder Klauentieren) und für Komposte.

Mineraldüngerausbringung hat noch Zeit
Die gleiche Obergrenze (60 kg Gesamt-N) gilt für Mineraldünger und auch für stabilisierte Dünger! An eine Mineraldüngung sollten Sie aber schon aus betriebswirtschaftlichen Gründen gar nicht erst denken: Sie produzieren Stickstoffverluste und stressen gegebenenfalls Ihre Pflanzenbestände, die mit der Frostsituation genug zu tun haben (siehe die Fotos von Winterweizen und Raps in Kältestress).

Abschwemmungsrisiken richtig einschätzen
In jedem Fall müssen Sie aber beachten: Sie sind verantwortlich, wenn durch Abschwemmung von Düngern Belastungen oder Schäden entstehen. Das heißt, auch wenn die beschriebene Aufnahmefähigkeit des Bodens gegeben ist, müssen Sie sicher stellen, dass von Ihren Flächen keine Belastungen ausgehen können. Setzen Sie die Dünger dem entsprechend verantwortungs-bewusst ein.

Raps mit Kältestress

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Raps mit Kältestress




06.02.2018: Düngebedarfsermittlung nach Düngeverordnung

Was bei der Düngebedarfsermittlung für Stickstoff und Phosphor nach der neuen Düngeverordnung (DüV) zu beachten ist, können Sie hier nachlesen:

Stickstoff-Düngebedarfsermittlung nach DüV (pdf 765 KB)

Phosphor-Düngebedarfsermittlung nach DüV (pdf 105 KB)




06.02.2018: Ausbringung organischer Dünger im Frühjahr

In folgender Übersicht sind die Regelungen der neuen Düngeverordnung bei der Ausbringung organischer Dünger im Frühjahr zusammengefasst:
Ausbringung organischer Dünger im Frühjahr (pdf 215 KB)

Schneebedeckte Bodenoberfläche - Düngung verboten

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Schneebedeckte Bodenoberfläche - Düngung verboten




15.09.2017: Sensortechnik im Rapsanbau

Durch den Einsatz eines Sensors kann die Stickstoffaufnahme von Rapsbe-
ständen ermittelt werden. Da die Stickstoffaufnahme des Rapses vor dem Winter die Höhe der Frühjahrsdüngung bestimmt, wird auf Basis der Ergeb-
nisse des Scans die Düngung optimiert.

Details und Hintergründe zum Scannen von Rapsbeständen können Sie in folgendem Rundbrief nachlesen:
Rundbrief zur Sensortechnik im Rapsanbau (pdf 180 KB)

Scankarte eines ungleichmäßigen Rapsbestandes

Scankarte eines ungleichmäßigen Rapsbestandes




07.07.2017: Zwischenfruchtanbau

Die Wahl der Zwischenfrüchte hat einen entscheidenden Einfluss auf die Bindung des Reststickstoffgehaltes und damit auf die Verringerung der Auswaschung von Stickstoff in das Grundwasser.
Zwischenfrüchte werden nach ihrer Fähigkeit zur Kältetoleranz eingeordnet. Es wird grundsätzlich zwischen abfrierenden und winterharten Zwischenfrüchten unterschieden.

Winterharte Zwischenfrüchte:

  • Überstehen auch tiefere Temperaturen ohne abzusterben und stellen über Winter ihr Wachstum nicht vollständig ein.
  • Binden den Stickstoff in der Biomasse fast vollständig bis in das Frühjahr, so dass eine Auswaschung in das Grundwasser verhindert werden kann.

Abfrierende Zwischenfrüchte:

  • Stellen bei kälteren Temperaturen ihr Wachstum ein und sterben bei Minusgraden ab.
  • Im Vergleich zu den winterharten Zwischenfrüchten ist hier die Fähigkeit der fast vollständigen Stickstofffixierung reduziert.
  • Können vor Sommerungen oder auch vor Winterweizen angebaut werden.


Foto Phaceliabestand

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Phaceliabestand

Zwischenfruchtbestellung

Um einen Zwischenfruchtbestand optimal etablieren zu können, sollten die folgenden Eckpunkte berücksichtigt werden:

  • Generell gilt: möglichst frühe Ansaat, um die positiven Eigenschaften der Zwischenfrüchte zu fördern,
  • Nach Wintergerste pflügen oder
  • Ausfallgerste mindestens einmal, besser zweimal auflaufen lassen,
  • Nach Winterweizen, -roggen und Triticale die Zwischenfrucht-Aussaat sofort nach dem Mähdrusch, damit das Ausfallgetreide keinen Vorsprung hat,
  • Sofort ansäen, auch wenn es trocken ist - nicht auf Regen warten (Aussaat von Raps wird bei Trockenheit auch nicht verschoben!),
  • Aussaatmengen nicht reduzieren – bei kommerziell angebotenen Gemengen besser leicht erhöhen, um einen dichten Bestand mit guter Unkrautunterdrückung zu etablieren,
  • Auf gleichmäßige Strohverteilung des Mähdreschers achten. Fehler, die hier passieren kann die Zwischenfrucht nicht ausgleichen,
  • Senf und Ölrettich können mit einem Schleuderstreuer ausgebracht werden, Gemenge und Phacelia sollten gedrillt werden.
  • Optimale Aussaatzeiten einhalten – bei zu spätem Saattermin besser auf spätsaatverträgliche Zwischenfrucht ausweichen.

Je mehr Wert auf die Aussaat gelegt wird, umso besser kann sich der Bestand entwickeln. Außerdem frieren kräftig entwickelte Pflanzen über Winter sicherer ab, wie schwach entwickelte Bestände.

Hinweise zu Saatstärken, Aussaatterminen und Bestelltechnik

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Hinweise zu Saatstärken, Aussaatterminen und Bestelltechnik

Zwischenfrucht vor Winterweizen

Hohe Rest-N-Gehalte auf Flächen mit im Herbst ausgesätem Winterweizen stellen sehr häufig ein großes Problem im Grundwasserschutz dar.
Zum einen kann bei Winterweizen eine späte Qualitätsdüngung, die von den Pflanzen selbst bei günstigsten Witterungs- und Bodenverhältnissen nicht mehr gut verwertet werden kann, zu hohen Rest-N-Gehalte im nachfolgenden Stoppelweizen führen. Zum anderen führen die Vorfrüchte Raps oder Leguminosen, die oft viel Stickstoff im Boden hinterlassen, zu deutlich erhöhten Stickstoffgehalten, die der nachfolgende Weizen im Herbst nicht mehr verwerten kann.
Wie kann der Rest-N-Gehalt gering gehalten werden?
Bei Weizen mit Raps- oder Leguminosenvorfrucht den Boden nach der Ernte nur sehr flach bearbeiten, um eine gute Entwicklung und damit eine hohe N-Aufnahme des Ausfallraps/-leguminosen zu ermöglichen. Die nächste Bodenbearbeitung sollte erst kurz vor der Winterweizenaussaat erfolgen.
Bei Stoppelweizen sollte dagegen der Stickstoff aus dem Boden vor dem Winterweizen noch durch eine Zwischenfrucht abgeschöpft werden. Sobald 5 bis 6 Wochen Zeit zwischen der Ernte und der Bodenbearbeitung zur Aussaat zur Verfügung stehen, sollte diese Chance genutzt werden.
Das Bild zeigt einen Versuch mit dem Anbau von Ramtill als Zwischenfrucht vor Stoppelweizen (links) im Vergleich zur betriebsüblichen Bodenbearbeitung (rechts). So kann der überschüssige Stickstoff vor dem Weizen aus dem Boden entzogen und dem Weizen entsprechend der Witterungs- und Wachstumsentwicklung dosiert im Frühjahr wieder zur Verfügung gestellt werden - immerhin über 30 kg N/ha in diesem Beispiel!
Neben Ramtill eignet sich auch Buchweizen sehr gut als Zwischenfrucht vor Weizen, verursacht aber höhere Saatgutkosten.

Foto links Ramtill als Zwischenfrucht vor Stoppelweizen; Foto rechts betriebsübliche Bodenbearbeitung nach Winterweizen

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links: Ramtill als Zwischenfrucht vor Stoppelweizen
 rechts: betriebsübliche Bodenbearbeitung nach Winterweizen


Vorerntesaat von Zwischenfrüchten

Die Vorerntesaat von Zwischenfrüchten ist eine interessante Möglichkeit, das begrenzte Zeitfenster nach der Ernte im Herbst zu erweitern und dadurch erfolgreiche Zwischenfruchtbestände etablieren zu können.
Details zur Vorgehensweise bei der Aussaat sowie Ergebnisse der Demonstrationsversuche 2013 finden Sie in folgendem Rundbrief
Vorerntesaat von Zwischenfrüchten 2014 (pdf 1,3 MB).

Vorerntesaat

Vorerntesaat der Zwischenfrucht mit Scheckenkornstreuer in Weizenbestand

Sortenwahl bei Senf

Früh blühende Senfsorten, die vor dem 15. August ausgesät werden (Lang-
tag), bilden kaum Grünmasse aus, sondern gehen sehr schnell in das Längen-
wachstum und die Blüte über (generatives Wachstum). Dementsprechend wenig Stickstoff wird unter solchen Beständen aufgenommen.
Bei früher Senfaussaat vor dem 15. August sollten daher nur spät blühende Sorten ausgewählt werden, um eine hohe N-Bindung erreichen zu können (vegetatives Wachstum).
Hier finden Sie eine Auswahl spät blühender Sorten:

Tabelle Auswahl spät blühender Senf-Sorten

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Auswahl spät blühender Senf-Sorten

Foto nicht blühfester Senf, der durch die zu frühe Aussaat bereits Schoten entwickeln konnte

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Nicht blühfester Senf, der durch die zu frühe Aussaat bereits Schoten entwickeln konnte

Greeningfähige Zwischenfruchtgemenge

Für das Greening anrechenbare Zwischenfrüchte müssen aus mindestens zwei Mischungspartnern bestehen, wobei darauf zu achten ist, dass der Mischungsanteil einer Art (Anzahl Körner) von max. 60 % nicht überschritten wird.

  • Mischungen müssen zwingend an die Fruchtfolge angepasst sein, um keine Krankheiten zu übertragen (z.B. keine Mischung mit dem Gemengepartner Senf in Rapsfruchtfolgen!)
  • kein chemischer Pflanzenschutz ab der Getreideernte bis zum 15.02.
  • bei Eigenmischungen müssen Rückstellproben aufbewahrt werden

Das für Ihren Betrieb passende Gemenge finden Sie entweder über den Landhandel oder Sie mischen sich Ihr eigenes Gemenge (Vorschläge siehe Tabelle) zusammen:

Tabelle Greeningfähige Zwischenfruchtgemenge

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Greeningfähige Zwischenfruchtgemenge

Foto Zwischenfruchtgemenge

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Zwischenfruchtgemenge




07.07.2017: Strohmanagement und Bodenbearbeitung nach der Ernte

Verbleibt das Stroh auf der Fläche, sind die Querverteilung und die Häcksellänge des Strohs extrem wichtig. Denn ist das Strohmanagement ungenügend, muss der Boden intensiver bearbeitet werden. Um optimale Wachstumsbedingungen für die Folgekultur zu schaffen, ist ein gutes Stroh-Boden-Verhältnis notwendig.
Eine Faustregel besagt: pro t Stroh 1,5 bis 2,0 cm Arbeitstiefe.

Je besser die vertikale Verteilung und je kleiner das Stroh gehäckselt wird, desto flacher kann gearbeitet werden.
Kontrollieren Sie regelmäßig die Schärfe der Messer und die Querteilung des Häckslers am Mähdrescher. Das spart nicht nur Geld, sondern schont auch das Grundwasser. Bodenbearbeitung bedeutet Sauerstoffzufuhr. Sauerstoff in Kombination mit warmen Temperaturen und ausreichender Bodenfeuchtigkeit regt die Mineralisation an. Um die Rest-N-Gehalte zu Vegetationsende zu minimieren, sind Bodenbearbeitungsgänge zu reduzieren sowie möglichst geringe Bearbeitungstiefen anzustreben.






10.07.2017: Nacherntemanagement Körnerraps

Körnerraps fördert durch seine lange Vegetationszeit und sein gut ausge-
bildetes Wurzelsystem die Strukturbildung und die biologische Aktivität im Boden.
Es verbleiben große Mengen organischer Substanz auf der Fläche. Dieser hohe Vorfruchtwert spiegelt sich oft auch in hohen Rest-N-Gehalten wider, die es aus Sicht des Grundwasserschutzes zu konservieren gilt.
Entweder wird nur die Rapsstoppel gemulcht und keine weitere Bearbeitung direkt nach der Ernte vorgenommen oder es erfolgt eine flache Bodenbearbeitung möglichst bald nach der Ernte.
Tiefer als 1-2 cm sollte nicht gearbeitet werden, um den Lichtkeimer Raps nicht zu vergraben. Je weniger Boden bewegt wird, umso weniger Stickstoff wird mineralisiert.
Für die flache Stoppelbearbeitung bieten sich Scheibeneggen oder Striegel an. Anschließend sollte der Raps bis kurz vor der Aussaat der Folgekultur wachsen, um Stickstoff aufnehmen zu können.
Bei Problemen mit Ausfallraps oder sogar der Fruchtfolgekrankheit Kohlhernie fordern Sie bitte eine spezielle Beratung zum Nacherntemanagement bei uns an!

Foto Bestand an Ausfallraps (Stoppel sollten gemulcht werden)

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Bestand an Ausfallraps (Stoppel sollten gemulcht werden)

Wie in der folgenden Grafik gut zu erkennen ist, steigt der Stickstoffgehalt im Boden, je häufiger eine Bodenbearbeitung erfolgt ist.
Die Differenz des Nmin-Gehalts zwischen 1. und 2. Beprobung ohne Bearbei-
tung ist durch die N-Aufnahme von Ausfallraps zurückzuführen.
Als Grundwasserschutzmaßnahme sollte deshalb eine Reduzierung der Bo-
denbearbeitungsgänge
, sowie eine verringerte Bearbeitungstiefe ange-
strebt werden, um so die Rest-N-Gehalte zu Vegetationsende im Boden zu minimieren.

Grafik Versuch Bodenbearbeitung

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Ergebnisse Bodenbearbeitungsversuch nach Körnerraps zu Winterweizen




10.07.2017: Nacherntemanagement Leguminosen

Durch den Anbau von Leguminosen können die Vorgaben des Greenings (ÖVF) erfüllt werden. Um die Vorteile, die sich durch den Leguminosenanbau erge-
ben (Stickstoffanreicherung, Bodengare, Fruchtfolgeaufweitung) ohne Risiko für das Grundwasser nutzen zu können, ist insbesondere ein richtiges Nach-
erntemanagement wichtig
.
Daher sind stickstoffkonservierende Maßnahmen unerlässlich, um Auswa-
schungsverluste nach der Ernte zu mindern. Hierzu stehen verschiedene Mög-
lichkeiten zur Verfügung.
Grundlegende Maßnahmen sind:

  • „stickstoffzehrende“ Nachfrüchte wie Raps oder Wintergerste anbauen (Winterweizen als Nachfrucht möglichst meiden)
  • Reduktion der Bodenbearbeitung (Tiefe und Intensität) auf das notwendige Minimum
  • keine Wirtschaftsdünger nach der Ernte der Leguminosen und im Laufe des Herbstes!
  • schnellwachsende Zwischenfrüchte auch vor Winterfrüchten nach rechtzeitiger Leguminosenernte einsäen (z.B. Ramtill, Buchweizen) oder
  • vor Winterfrüchten Ausfallleguminosen als Zwischenbegrünung auflaufen lassen
  • Zwischenfruchtsaat mit Stoppelbearbeitung kombinieren (vor Sommerfrüchten)
  • zur Aussaat der Ackerbohnen: Einsaat von (Gras-) Untersaaten
  • Stickstoffstartdüngungen sind für die Nachfrüchte im Herbst nicht nötig!
  • Futterleguminosen erst im Frühjahr ggf. nach Nutzung umbrechen und eine Sommerfrucht nachbauen

Foto Leguminosenbestand

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Leguminosenbestand




10.07.2017: Kalkung und Grundnährstoffdüngung

Ackerböden verbrauchen durch Pflanzenentzug, Auswaschung und Neutrali-
sationsvorgänge jährlich zwischen 400 und 600 kg/ha CaO.
Diese Kalkmengen müssen über die so genannte Erhaltungskalkung im Tur-
nus von 3 Jahren wieder ausgeglichen werden.
Stagnierende Erträge, starke Bodenverschlämmung nach Niederschlägen und Bodenstrukturschäden sind oftmals die Folge von Kalkmangel. Wegen des schlechten Wachstums werden häufig (unbewusst) höhere Düngergaben (v.a. Stickstoff!!) gegeben, um das Pflanzenwachstum anzukurbeln.
Anhand der Bodenuntersuchungsergebnisse (auf bewirtschafteten Acker-
flächen > 1 ha alle 6 Jahre) ist zu beurteilen, wann die nächste Kalkung fällig ist.
Auch in Hinblick auf den Grundwasserschutz ist die regelmäßige Kalkung und damit die Gesunderhaltung der Böden unabdingbar.
Hinsichtlich der Kalkausbringung sollten folgende Eckpunkte beachtet werden, da mit einer Erhöhung des pH-Wertes die N-Mineralisation gefördert wird:

  • Ausbringung möglichst nur zu Früchten mit hoher N-Aufnahme im Herbst (Raps, Zwischenfrucht)
  • keine Ausbringung nach Früchten, die viel leicht mineralisierbaren Stickstoff mit den Ernteresten hinterlassen (Raps, Erbsen)
  • keine Ausbringung von organischen Düngern im Herbst, wenn gekalkt wird (siehe Kalkung und organische Düngung)

Foto Verschlämmung der Bodenoberfläche infolge eines Kalkmangels

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Verschlämmung der Bodenoberfläche infolge eines Kalkmangels




10.07.2017: Kalkung und organische Düngung

Das direkte Zusammentreffen von Kalk und organischen Düngern führt auf-
grund der pH-Wert Erhöhung zu einer schnellen Umwandlung von Ammoni-
um zu Ammoniak
.
Das Ammoniak gast aus dem organischen Dünger aus und der sofort pflan-
zenverfügbare Stickstoff (Ammonium)
aus den Wirtschaftsdüngern geht verloren.
Kohlensaurer Kalk kann im gleichen Zeitraum wie Wirtschaftsdünger ausge-
bracht werden. Beide müssen aber getrennt eingearbeitet werden und es sollten etwa 2-3 Wochen zwischen den Ausbringungen/Einarbeitungen liegen. Branntkalk erhöht den Boden-pH-Wert sehr schnell, so dass eine Ausbringung im gleichen Zeitraum (z.B. im selben Herbst) in jedem Fall zu Verlusten führt.
Organische Dünger und Kalk dürfen nie gleichzeitig auf der Bodenoberflä-
che liegen (Ammoniak-Verluste).

Erst den organischen Dünger ausbringen und einarbeiten, mindestens 14 Ta-
ge warten und dann den Kalk streuen.

Foto Kalklagerung nach der Ernte

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Kalklagerung nach der Ernte




21.04.2017: Entwicklungsstopp der Bestände kann nicht durch Stickstoffdüngung behoben werden!

Im Moment stocken die Bestände in ihrer Entwicklung. Dies ist auf die niedrigen Temperaturen zurück zu führen, die wir derzeit haben.
Die Auswirkungen der Kälte können nicht durch die Düngung mit schnell wirkenden Stickstoffdüngern kompensiert werden - auch wenn dies in der einen oder anderen Beratungsinformation zu lesen ist.






21.04.2017: Oberbodentrockenheit und Kältephase verschärfen Schwefelmangel

Durch die in den meisten Regionen bis vor kurzem anhaltende Trockenheit ist der Oberboden ausgetrocknet. Eine Mineralisation von Schwefel war aus diesem Grund deutlich verringert. Die nun herrschenden kalten Temperaturen bringen den gleichen Effekt: die Schwefelfreisetzung aus dem organischen Bodenvorrat ist deutlich gehemmt.

Das Ergebnis: wenn nicht in der ersten Gabe bereits Schwefel gedüngt wurde, leiden die Wintergetreidebestände nun an akutem Schwefelmangel, was zum Schossbeginn, in dem sich der Winterweizen in weiten Bereichen der Beratungsgebiete befindet, deutliche Ertragseinbußen verursachen kann.

Auch Flächen, bei denen der Schwefel zwischen der 1. und 2. Gabe mit einem mineralischen Schwefeldünger ergänzt wurde, zeigen Aufhellungen, da in diesem Zeitraum Niederschläge fehlten, um den Schwefel lösen zu können. Das Wintergetreide benötigt den Schwefel vor allem zum Schossbeginn und zur Kornfüllung. Hier sollte ein Mangel unbedingt vermieden werden.

Aus diesem Grund muss die Schwefeldüngung zum Wintergetreide in jedem Fall bereits zur ersten Gabe erfolgen. Falls dies nicht geschehen ist, sollte dies umgehend nachgeholt werden. Eine schnelle Maßnahme zur Minderung - aber nicht Behebung - des größten akuten Mangels ist die Ausbringung von Bittersalz mit der Spritze: mit max. 5 kg Bittersalz in 100 l Spritzbrühe werden bei einer Ausbringung von 400 l Spritzbrühe je ha 2,6 kg S je ha ausgebracht.

Foto Schwefelmangel im Winterweizen in Bereichen mit schlechteren Böden

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Schwefelmangel im Winterweizen in Bereichen mit schlechteren Böden




30.03.2017: Grünlandpflege im Frühjahr 2017

Der beste Zeitpunkt für gezielte Grünlandpflegemaßnahmen ist der Zeitraum am Ende des Winters. Im Rundbrief werden Maßnahmen zur Entwicklung einer dichten und leistungsfähigen Grasnarbe vorgestellt, welche die Düngergaben in gute Erträge umsetzen kann.
Hierdurch wird ein Nitrataustrag ins Grundwasser vermieden.
Beratungsrundbrief Grünlandpflege im Frühjahr 2017 (pdf 240 KB)

Foto Grünland in der Rhön

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Grünland in der Rhön




28.02.2017: Schwefeldüngung 2017

Im Beratungsrundbrief werden die Hintergründe bei der Versorgung der Pflanzen mit Schwefel erläutert sowie eine Auswahl an Schwefeldüngern vorgestellt.
Anhand von Düngungsbeispielen werden Art und Höhe der Schwefeldüngung bei verschiedenen Kulturen erklärt:
Beratungsrundbrief Schwefeldüngung 2017 (pdf 185 KB)






24.02.2017: Rapsdüngung im Frühjahr 2017

Im aktuellen Praxistipp wird die Ermittlung des Düngebedarfs für schwache und/oder ungleichmäßige Rapsbestände aufgezeigt.
Zudem werden die Aspekte vorgestellt, die momentan bei der Düngung schwacher und/oder ungleichmäßiger Rapsbestände berücksichtigt werden sollten:
Beratungsrundbrief Rapsdüngung im Frühjahr 2017 (pdf 415 KB)

Foto Rapsbestand in der Wetterau im November 2016

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Rapsbestand in der Wetterau im November 2016




14.02.2017: Nicht die Geduld verlieren – frühe N-Düngung stresst die Pflanzenbestände!

Die steigenden Tages-Temperaturen und das sonnige Wetter wecken erste Frühlingsgefühle und animieren zum Bewegen der Düngerstreuer. Wer aber jetzt schon schnell verfügbaren Stickstoffdünger (Nitrat-N) streut, stresst seine Pflanzenbestände:
Sonniges, warmes Wetter am Tag und eine Stickstoffgabe regen das Wachstum an – die Minus-Temperaturen in der Nacht bewirken jedoch das Gegenteil.
Eine Düngung genau in dieser Situation verschärft den Stress für die Pflanzen und macht die bereits gestarteten Pflanzen anfälliger für evtl. später noch kommende Frostphasen.
Gönnen Sie Ihren Pflanzen noch etwas Ruhe – zumal von den hohen bis sehr hohen Reststickstoffgehalten aus dem Herbst noch fast alles im Wurzelraum verblieben ist.

Foto Weizenbestand mit Nachtfrost

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Weizenbestand mit Nachtfrost




08.02.2017: Winterraps - stehen lassen oder umbrechen?

Die Entscheidung, einen Winterrapsbestand umzubrechen, sollte nicht vor-
schnell an einer schwächeren oder ungleichmäßigen Vorwinterentwicklung getroffen werden.
Unser aktuelles Rundschreiben beleuchtet die verschiedenen Aspekte, die in der Umbruchentscheidung berücksichtigt werden:
Beratungsrundbrief Umbruchkriterien Raps, Februar 2017 (pdf 405 KB)

Foto intaktes „Rapsherz“: fester Spross auf Höhe des Vegetationskegels mit typisch grün-weißer Farbe

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Intaktes „Rapsherz“: fester Spross auf Höhe des Vegetationskegels
 mit typisch grün-weißer Farbe





08.02.2017: Grundwasserschonender Maisanbau

In unserem aktuelles Rundschreiben werden die Hintergründe und Maßnahmen für einen grundwasserschonenden Maisanbau vorgestellt:
Beratungsrundbrief grundwasserschonender Maisanbau,
Februar 2017 (pdf 360 KB)


Foto Maisanbau

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Maisanbau




29.09.2016: Den Raps jetzt nicht düngen!!

In vielen Beratungshinweisen wird mit Verweis auf die ungleichen verzögert aufgelaufenen Rapsbestände zu einer Stickstoffdüngung geraten. Wir teilen diese Einschätzung nicht.
Unsere aktuelle Beratungsempfehlung lautet eindeutig:
Eine N-Düngung der Rapsbestände zum jetzigen Zeitpunkt oder noch später ist nicht sinnvoll und sollte unbedingt unterlassen werden!

Folgende Punkte haben uns zu dieser Empfehlung geführt:

  • Ohne Niederschlag kann kein Dünger wirken und wenn Nieder-
    schläge kommen sollten, wird ausreichend Stickstoff aus den erwärmten Böden freigesetzt, der für die Herbstentwicklung des Rapses (Anfang Oktober!) ausreichend ist.
  • Mit einer Stickstoffgabe können nicht die „Symptome“ reduziert werden, die durch Wassermangel entstehen!
  • In den von uns ab Mitte September durchgeführten Nmin-Schnell-
    tests (0-30 cm) in unseren Beratungsgebieten (bisher 61 Flächen beprobt) liegt der Mittelwert des N-Gehaltes im Oberboden bei
    48 kg N/ha und allein damit ausreichend hoch für eine gute Vor-
    winterentwicklung (siehe Grafik).
    Der Raps erwächst sich im Laufe des Herbstes noch mindestens die Bodenschicht 30-60 cm und hat damit auch den hier vorhandenen Stickstoff, sowie die noch bis Vegetationsende aus dem Boden freigesetzte (mineralisierte) N-Menge (mindestens rund 20 kg N/ha) zur Verfügung.
  • Nur bei etwa 10 % der Flächen war eine Düngung im Herbst sinnvoll, da weniger als 30 kg N/ha in den ersten 30 cm vorhanden waren.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte unserem aktuellen Rundschreiben: Beratungsrundbrief Raps Herbst 2016 (pdf 290 KB)

Grafik Nmin-Schnelltests zu Raps im Herbst 2016

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Auswertung Nmin-Schnelltests zu Raps im Herbst 2016




01.06.2016: Hinweise zum Zwischenfrucht- und Rapsanbau bei pflugloser Bodenbearbeitung

Obwohl die Aussaatbedingungen zur Herbstbestellung 2015 gut waren, kam es auf einigen pfluglos bewirtschafteten Flächen, auf denen zur Vorfrucht be-
stimmte Herbizide eingesetzt wurden, zu Aufhellungen bzw. Wuchsdepres-
sionen in den Zwischenfrucht- und Rapsbeständen
.

Welche Schlüsse aus dem trockenen Sommer 2015 in Bezug auf den Abbau bestimmter Herbizide gezogen werden können, erfahren Sie in dem folgenden Rundbrief:
Rundbrief zum Zwischenfrucht- und Rapsanbau bei pflugloser Bodenbearbeitung (pdf 525 KB)

Wuchsdepressionen nach einer Behandlung mit Sulfonylharnstoff im Frühjahr

Wuchsdepressionen nach einer Behandlung mit Sulfonylharnstoff im Frühjahr




13.11.2015: Zwischenfrüchte jetzt NICHT schlegeln oder walzen – stehende Bestände frieren besser ab!

Zwischenfrüchte, die als ökologische Vorrangfläche angemeldet sind, dürfen zwar gehäckselt, geschlegelt oder gewalzt werden, aber man tut sich dabei nicht unbedingt einen Gefallen.
Da die Bestände nicht vor dem 15. Februar 2016 eingearbeitet werden dürfen, sollten sowohl aus arbeitstechnischer Sicht, als auch aus der Sicht des Grund-
wasserschutzes die Zwischenfrüchte stehen gelassen werden.

Stehende Zwischenfrüchte frieren besser ab und lassen sich Ende des Winters auch besser einarbeiten, weil die stehenden Stängel besser abtrocknen!

Zwischenfruchtgemenge: stehend/abgefroren

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Zwischenfruchtgemenge: stehend/abgefroren




08.05.2015: Wasserschutzberatung – ein Erfolgsmodell

Die hohen Reststickstoffgehalte und damit die großen Grundwasserbelastun-
gen mit Nitrat gehören der Vergangenheit an. Diese Aussage gilt für Wasser-
schutzgebiete und Maßnahmenräume, in denen eine intensive grundwasser-
schutzorientierte Landwirtschaftsberatung
(Zusatzberatung) durch unab-
hängige Berater - in den meisten Fällen von Ingenieurbüros - angeboten wird.

Langjährige Auswertungen der Reststickstoffgehalte (0-90 cm Bodentiefe) aus den Jahren 2001 bis 2014 belegen eindrucksvoll die gemeinsame Leistung von Beratern, Landwirten, Wasserversorgungsunternehmen und Fachbehörden.

Im Durchschnitt der dargestellten Jahre wurden die Reststickstoffgehalte von rund 60 kg N/ha auf rund 35 kg N/ha gesenkt und damit die Gefahr der Aus-
waschung von Nitrat
aus dem Boden ins Grundwasser deutlich verringert.

Die ausgewerteten Bodenproben zu Vegetationsende von 17.800 Ackerflä-
chen in Hessen und angrenzenden Bundesländern lassen nur eine Aussage zu: Die Wasserschutzberatung ist ein Erfolgsmodell für den Grundwasser-
schutz.


Weitere Details finden Sie in folgender
Analyse Entwicklung Reststickstoffgehalte 2001-2014 (pdf 2,3 MB).

Entwicklung Reststickstoffgehalte Ackerflächen 2001-2014

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Entwicklung Reststickstoffgehalte Ackerflächen 2001-2014




19.02.2015: Greening-Verpflichtungen

Die Greening-Verpflichtungen im Rahmen der EU-Direktzahlungen beinhalten die Erhaltung von Dauergrünlandflächen (wie Wiesen und Weiden), eine ver-
stärkte Anbaudiversifizierung (größere Vielfalt bei der Auswahl der angebau-
ten Feldfrüchte) sowie die Bereitstellung sogenannter "ökologischer Vorrang-
flächen" auf Ackerland.
Landwirtschaftliche Betriebe müssen ab dem Jahr 2015 grundsätzlich fünf Prozent ihrer Ackerflächen als ökologische Vorrangflächen bereitstellen. Als ökologische Vorrangflächen gelten u.a. Stilllegungen, Flächen mit Anbau von Stickstoff bindenden Pflanzen sowie Flächen mit Zwischenfruchtanbau.

Details, Hinweise und Links zum Greening, zu Zwischenfrucht-Mischungen inkl. Berechnung der Mischungspartner sowie eine Liste der zulässigen Pflanzen-
arten haben wir für Sie zusammengestellt:

Allgemeine Hinweise zum Greening (pdf 170 KB)
Hinweise zu Greening und Zwischenfruchtmischungen (pdf 890 KB)

Externer Link zur Infoseite "Zwischenfrüchte und Untersaaten" des Landwirtschaftlichen Techologiezentrums Augustenberg (LTZ)

Externer Link zum Mischungsrechner des LTZ Augustenberg für Zwischenfrüchte als ökologische Vorrangflächen

Zwischenfruchtanbau im Gemenge

Zwischenfruchtanbau im Gemenge




30.06.2014: Eine Zusammenstellung zu den Kosten, den optimalen Aussaatmengen, den besten Saatzeitpunkten und den Vorteilen von Zwischenfrüchten finden Sie in folgender
Übersicht Zwischenfrüchte 2014 (pdf 200 KB).

Zwischenfruchtanbau

Zwischenfruchtanbau




30.06.2014: Hinweise zu Herbizidstrategien, z.B. bei der Bekämpfung des Ackerfuchsschwanzes sind in folgender
Übersicht Risiko von Herbizidresistenzen 2014 (pdf 250 KB)
für Sie zusammengestellt.

Ackerfuchsschwanz

Ackerfuchsschwanz





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