Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie in Hessen - Gewässerschutzberatung zur Reduzierung diffuser Stoffeinträge aus der Landwirtschaft -

Einführung und Allgemeines

Die Bewertung der Grundwasserkörper im Rahmen der Bestandsaufname zur EU-Wasserrahmenrichtlinie (EG-WRRL) in Hessen zeigt, dass viele Grundwas- serkörper aufgrund von diffusen Nitratbelastungen den so genannten "guten Zustand" nicht erreichen.

Des Weiteren gehen Phosphorbelastungen von Oberflächengewässern zum Teil auf durch Erosion und Abschwemmung von landwirtschaftlichen Flächen transportiertes Bodenmaterial zurück.

Ein weitere Belastung stellen Pflanzenschutzmitteleinträge in Oberflächen- gewässer sowie in Grundwasserschichten dar, die ebenfalls teilweise aus der Landwirtschaft stammen.

Der WRRL-Zeitplan sieht die europaweite Umsetzung von Maßnahmen ab 2010 vor, um diese Belastungen der Gewässer zu reduzieren.

In Hessen erfolgt die Maßnahmenumsetzung neben grundlegenden Maß- nahmen (Umsetzung des Fachrechtes, wie z.B. Umsetzung der Nitrat-Richt- linie, Düngeverordnung, Cross Compliance) in einem ergänzenden Maßnah- menprogramm, das eine begleitende Gewässerschutzberatung als kosten- loses Beratungsangebot für Landwirte sowie Agrarumweltmaßnahmen (HIAP, ab 2015 HALM) zum Wasserschutz vorsieht.

Die Teilnahme an Beratung und Maßnahmenumsetzung ist freiwillig und beruht auf einem kooperativen Ansatz.

Die Beratung wird in 14 Maßnahmenräumen (vgl. Karte) von unserem Ingenieurbüro Schnittstelle Boden im Auftrag verschiedener Institutionen sowie gefördert durch die Regierungspräsidien Darmstadt, Gießen, Kassel und im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (HMUKLV) durchgeführt.









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